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ArthroseDie Arthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung. Esist eine chronische, schmerzhafte und funktionsbehindernde Gelenkveränderung. Resultierend aus einem Missverhältnisses zwischen Belastbarkeit und Belastung. Im Gegensatz zur Arthritis sind bei der Arthrose die Gelenke nicht entzündet, sondern abgenutzt. ArthritisArthritis ist eine Definition für entzündliche Gelenkerkrankungen.. Sie ist grundsätzlich mit Überwärmung, Schwellung und Rötung verbunden. Grob unterscheiden lassen sich zwei Ursachen. Es gibt die bakteriellen, durch Infektionen ausgelösten Arthritiden, die entweder durch Verletzungen, die den Gelenkinnenraum eröffnen und von außen Krankheitskeime in das Gelenk einbringen, entstehen, oder es werden auf dem Blutweg Keime in das Gelenk verschleppt. Eine der häufigeren Ursachen für solche Gelenkvereiterungen besteht in ärztlichen Eingriffen. Bei Operationen, aber auch bei Injektionen in ein Gelenk können Bakterien eingeschleppt werden. Eine weitere nicht zu vergessene Ursache findet man in der Autoimmunologie. Aus unbekannter Ursache greifen die Abwehrkörper des Menschen das Gelenk an und zerstören es. Man vermutet dispositionelle Hintergründe, sowie auch äußere Faktoren wie Stress, Mangelernährung und Alkoholkonsum. Eine Arthritis stellt eine sehr schwere, ernstzunehmende Schädigung eines Gelenkes dar. Asthma bronchialeDas Asthma bronchiale ist eine chronische, entzündliche Erkrankung der Atemwege. Die Entzündung führt zu anfallsweiser Luftnot infolge einer Verengung der Atemwege. Diese Atemwegsverengung wird durch vermehrte Produktion von Schleim, sowie durch ein krampfen der Bronchialmuskulatur und Bildung von Ödemen der Bronchialschleimhaut verursacht. Bandscheiben VorfallDer Bandscheibenvorfall ist eine Erkrankung der Wirbelsäule, bei der Teile der Bandscheibe in den Spinalnerven- oder Rückenmarkskanal vortreten. Dies stellt sich in der bildgebenden Diagnostik als Vorwölbung oder Vorfall dar. Die Ursachen sind meist Überlastungen bei Vorschädigungen der Bandscheiben. Symptome des Bandscheibenvorfalls sind starke, häufig in das Bein ausstrahlende Schmerzen, Taubheitsgefühl und auch Lähmungen an den Beinen. FrakturEin Knochenbruch, fachsprachlich Fraktur, ist eine Verletzung des Skeletts. Bei der Heilung wächst der Knochen wieder zusammen. Dabei muss darauf geachtet werden, dass sich die beiden Teile in richtiger Stellung zueinander befinden. Eine Ruhigstellung erfolgt konservativ, mit Hilfe eines Gipsverbandes oder einer Schiene oder operativ als Osteosynthese. FibromyalgieDie Fibromyalgie ist eine chronische, nicht- entzündliche Schmerzerkrankung. Hierbei kommt es zu Schmerzen im Muskelfaserbereich, die keine geklärte Ursache haben. Betroffene berichten weiter über eine Morgensteifigkeit der Muskulatur, sowie schnelle Erschöpfbarkeit. Impingement- SyndromAls Impingement bezeichnet man medizinisch das "Einklemmen" von Sehnen, knorpeligen Gelenklippen oder Schleimhautfalten im Bereich von Gelenken. Beim Impingement-Syndrome ist am häufigsten das Schultergelenk betroffen. Hier kommt es im Bereich der Rotatorenmanschette zu einer „ ein Klemmung“, was eine schmerzhafte Schultersteife zur Folge haben kann. Die Schmerzen treten meistens beim Abspreizen des Oberarms, aber auch während der Außen- und Innenrotation auf. IschiasEine Neuralgie des Nervus ischiadicus wird meist kurz als Ischias bezeichnet. Dabei tritt bei Dehnung des Nervs (gestrecktes Knie, gebeugte Hüfte) ein charakteristischer Schmerz auf. Beim sogenannten Lasègue-Test liegt der Patient in Rückenlage, die Beine sind gestreckt, Füße aber in neutraler Stellung. Das passive Anheben eines Beines führt zu Schmerzen der erkrankten Seite bei Ischiasproblemen, sowie bei Bandscheibenvorfällen. Koronare HerzerkrankungDie Koronare Herzkrankheit (KHK) ist eine Erkrankung der Herzkranzgefäße. Man versteht darunter die Arteriosklerose (Ablagerungen und Einengung) der Herzkranzgefäße. Bei höhergradigen Einengungen resultiert ein Missverhältnis zwischen Sauerstoffbedarf und Sauerstoffangebot in der Herzmuskulatur. Die Koronare Herzkrankheit ist in den Industrieländern die häufigste Todesursache durch den so genannten Herzinfarkt, wobei bisher noch die Männer im Verhältnis 2-3:1 stärker betroffen sind. KompartmentsyndromAls Kompartmentsyndrom wird u.a. die Schädigung von Muskelgewebe aufgrund eines erhöhten Drucks bezeichnet. Am häufigsten tritt das Kompartmentsyndrom am Unterarm oder Unterschenkel auf. Die Muskulatur ist hier von sogenannten Muskellogen umgeben. Wenn diese z. B. auf Grund eines Hämatoms zu eng werden kommt es zu Schäden an den Blutgefäßen, Muskeln und Nerven. LumbagoVon einem Lumbago, besser bekannt als Hexenschuss, spricht man bei mehr oder minder starken Rückenschmerzen im Lenden-Kreuzbeinbereich, dessen Ursache nicht immer geklärt ist. LymphödemDas Ödem ist eine sicht- und tastbare Flüssigkeitsansammlung im Interstitium(=Zwischenzellraum). Es handelt sich um eine Symptombeschreibung, nicht um eine Diagnose. Das Lymphödem ist durch eine mechanische Insuffizienz des Lymphgefäßsystems hervorgerufene Flüssigkeitsansammlung im Interstitium. Das Lymphödem ist ein chronisch-entzündliches Krankheitsbild wodurch nicht nur die Extremitäten sondern auch das Gesicht, Hals, Rumpf und auch die Genitalien betroffen sein können. Durch die mechanische Insuffizienz kann nun nicht mehr ausreichend die interstitielle Flüssigkeit über die Lymphgefäße aus dem Gewebe ins Lymphgefäßsystem abtransportiert werden. Dies führt zu einem Rückstau und zur Ansammlung von Flüssigkeit in den Zellzwischenräumen (Ödem). Lymphödemstadien
MeniskusAls Meniskus bezeichnet man in der Anatomie einen scheibenförmigen (im Knie Halbmondförmig) Knorpel in einem Gelenk. Im Gegensatz zu einem Diskus, teilt ein Meniskus die Gelenkhöhle nur unvollständig. Bei Säugetieren gibt es im Kniegelenk zwei große Menisken, sowie zahlreiche kleinere Menisken in anderen Gelenken, die sich häufig von der Kapsel ableiten und in das Gelenk hineinragen. Der Name leitet sich ab aus dem Griechischen und bedeutet aufgrund der Meniskusform in etwa "Möndchen". MukoviszidoseDie Mukoviszidose, auch als zystische Fibrose bezeichnet ist eine genetisch bedingte, angeborene Stoffwechselerkrankung. Bei dem Erkrankten ist durch eine Fehlfunktion bestimmter Stoffwechselvorgänge die Zusammensetzung des Sekrets verändert. In der Lunge sowie in der Bauchspeicheldrüse, dem Dünndarm, den Gallenwegen und Schweißdrüsen wird zähflüssiger Schleim gebildet, der nur erschwert vom Körper abtransportiert werden kann. Dadurch kommt es in den betroffenen Organen zu Funktionsstörungen unterschiedlicher Art. OsteosyntheseDie Osteosynthese ist die operative Versorgung von Knochenbrüchen und anderen Knochenverletzungen mit Implantaten aus Metall. Ziel ist dabei die Fixierung der zueinander gehörigen Knochenstücke in einer möglichst normalen Stellung. Im Gegensatz zum Gips erlaubt die Osteosynthese in der Regel eine frühzeitige Beübung oder sogar Belastung der Fraktur. Periphere arterielle Verschlusskrankheit (Schaufensterkrankheit)Die PaVK wird im Volksmund auch als Schaufensterkrankheit oder Raucherbein bezeichnet. Es handelt sich hier bei um eine Störung der arteriellen Durchblutung an den Extremitäten durch eine Einengung des Gefäßvolumens. Sie tritt vorzugsweise an den Beinen auf. Pneumonie (Lungenentzündung)Bei der Lungenentzündung oder Pneumonie handelt es sich um eine akute oder chronische Entzündung des Lungengewebes. Sie wird meist durch eine Infektion mit Bakterien, Viren oder Pilzen verursacht, selten auch toxisch durch Inhalation giftiger Stoffe oder immunologisch. Die Entzündung nach einer Röntgenbestrahlung wird meist als Pneumonitis bezeichnet. Nach der Statistik der Weltgesundheitsorganisation ist die Lungenentzündung die weltweit häufigste zum Tode führende Infektionskrankheit. PneumothoraxDer Pneumothorax ist ein meistens akut auftretendes, je nach Ausprägung lebensbedrohliches Krankheitsbild. Hierbei gelangt Luft in den Spalt zwischen Brustkorb und Lunge, so das die Ausdehnung eines Lungenflügels oder beider Lungenflügel behindert wird. Dadurch wird die Atmung zum Teil stark eingeschränkt. Die Ausprägung reicht von minimalen Einschränkungen, die vom Patienten kaum bemerkt werden, über einen Lungenkollaps bis hin zum Spannungspneumothorax, bei dem beide Lungen und die Herz-Kreislauffunktion drastisch eingeschränkt sein können, so dass akute Lebensgefahr besteht. RheumaMit Rheuma werden ganz allgemein Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat mit fließenden, reißenden und ziehenden Schmerzen bezeichnet, die oft mit funktioneller Einschränkung einhergehen. Die medizinisch korrekte Bezeichnung für Rheuma ist „Krankheiten des rheumatischen Formenkreises“. Die „Internationalen Klassifikation der Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes (ICD-10-GM, 2005)“ unterscheidet mittlerweile zwischen 200 bis 400 einzelne Erkrankungen, welche sich im Beschwerdebild, Verlauf und Prognose sehr unterscheiden. Daher sind die Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises kaum zu überblicken und schwierig zu diagnostizieren - „Was man nicht erklären kann, sieht man gern als Rheuma an.“ ShuntAls Shunt wird in der Medizin eine Kurzschlussverbindung mit Flüssigkeitsübertritt zwischen normalerweise getrennten Gefäßen oder Hohlräumen bezeichnet. Dieser kann natürlich vorkommen (z.B. im Rahmen von Fehlbildungen) oder auch im Rahmen einer medizinischen Maßnahme künstlich angelegt werden. M. SudeckDas komplexe regionale Schmerzsyndrom (Complex regional pain syndrome, CRPS) gehört zu den neurologisch-orthopädisch-traumatologischen Erkrankungen. Die Krankheit tritt normalerweise nach äußeren Einwirkung (z. B. Traumen, Operationen und Entzündungen) auf. Über längere Sicht kommt es zu einer Abnahme von Muskelkraft und -masse in dem betroffenen Gliedmaßenabschnitten. Als Symptome treten Durchblutungsstörungen, Ödeme, Hautveränderungen, Schmerzen und schließlich Funktionseinschränkungen auf. Das psychische Befinden des Betroffenen zum Zeitpunkt des Traumas kann entscheidend zur Entstehung der Krankheit beitragen. Thrombose |
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